Bauernregeln · Level 3

Herbst & Winter

Die Herbst- und Winterregeln blicken am weitesten voraus: Martini, Lichtmess und die Andreasnacht sollen über Monate hinweg Auskunft geben. Sie sind damit die spekulativsten Bauernregeln – und die, an denen sich bis heute am liebsten gestritten wird.

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So lernst du dieses Set

Nimm dir bei diesen Karten das Datum und die Vorhersage getrennt vor: Fast alle folgen dem Muster „Wie an Tag X, so die nächsten Wochen“, und wer das Muster kennt, behält auch die selteneren.

Alle 12 Karteikarten

Frage und Antwort tauschen
Ist Martini trüb, wird der Winter gelind.

Der 11. November zeigt, wie der Winter wird.

„Am 11. November war es grau: Ist Martini trüb, wird der Winter gelind.“

Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein.

Ein goldener Oktober bringt einen harten Winter.

„Der Oktober war herrlich – ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein.“

Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.

Ein nebliger November kündigt einen schneereichen Winter an.

„Seit Tagen liegt Nebel: Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.“

Ist's zu Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein.

Am 2. Februar entscheidet sich das Frühjahr.

„Strahlender 2. Februar – ist's zu Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein.“

Im September die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.

Hängt das Obst im September noch fest, wird der Winter kalt.

„Die Birnen sitzen noch alle am Baum: Im September die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.“

Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.

Ein richtig kalter Januar ist die Bedingung für einen guten Frühling.

„Endlich Frost im Januar – der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.“

Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh'.

Der Dezember bestimmt die Winterstrenge.

„Ein weißer Dezember ist gut: Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh'.“

Andreasschnee tut den Saaten weh.

Um den 30. November beginnt der echte Winter.

„Ende November schneite es schon: Andreasschnee tut den Saaten weh.“

Donnert's im September noch, wird der Schnee um Weihnacht hoch.

Gewitter im September kündigen viel Schnee zu Weihnachten an.

„Im September hat es noch gewittert – donnert's im September noch, wird der Schnee um Weihnacht hoch.“

Januar warm, dass Gott erbarm.

Ein milder Januar bringt kalten Frühling.

„Zwölf Grad im Januar: Januar warm, dass Gott erbarm.“

Schnee ist der Erden Pelz.

Ein schneereicher Winter schützt die Saat.

„Der Frost kommt, aber es liegt Schnee: Schnee ist der Erden Pelz.“

Am Tage Pauli Bekehr der halbe Winter hin, der halbe Winter her.

Am 25. Januar ist der Winter zur Hälfte vorbei.

„Der Januar ist fast durch: Am Tage Pauli Bekehr der halbe Winter hin, der halbe Winter her.“

Was du als Nächstes lernst

Damit sind die Bauernregeln durch – und mit ihnen die Sprichwörter. Für Wendungen, die man in den eigenen Satz einbaut, geht es zu den Redewendungen.