Herbst & Winter
Die Herbst- und Winterregeln blicken am weitesten voraus: Martini, Lichtmess und die Andreasnacht sollen über Monate hinweg Auskunft geben. Sie sind damit die spekulativsten Bauernregeln — und die, an denen sich bis heute am liebsten gestritten wird.
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Im kostenlosen Learner übenSo lernst du dieses Set
Nimm dir bei diesen Karten das Datum und die Vorhersage getrennt vor: Fast alle folgen dem Muster „Wie an Tag X, so die nächsten Wochen“, und wer das Muster kennt, behält auch die selteneren.
Alle 12 Karteikarten
Frage und Antwort tauschenDer 11. November zeigt, wie der Winter wird.
Ist Martini trüb, wird der Winter gelind.
„Am 11. November war es grau: Ist Martini trüb, wird der Winter gelind.“
Ein goldener Oktober bringt einen harten Winter.
Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein.
„Der Oktober war herrlich – ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein.“
Nebel im Herbst kündigt Schnee an.
Novembernebel bringt Winterschnee.
„Seit Tagen liegt Nebel: Novembernebel bringt Winterschnee.“
Am 2. Februar entscheidet sich das Frühjahr.
Ist's zu Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein.
„Strahlender 2. Februar – ist's zu Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein.“
Viele Beeren am Strauch kündigen Kälte an.
Viel Beeren am Baum, langer Winter im Raum.
„Der Vogelbeerbaum hängt voll: Viel Beeren am Baum, langer Winter im Raum.“
Ein früher Frost verdirbt die Ernte.
Früher Frost, später Lenz.
„Schon im Oktober Frost – früher Frost, später Lenz.“
Der Dezember bestimmt die Winterstrenge.
Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh'.
„Ein weißer Dezember ist gut: Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh'.“
Um den 30. November beginnt der echte Winter.
Andreasschnee tut den Saaten weh.
„Ende November schneite es schon: Andreasschnee tut den Saaten weh.“
Wenn die Zugvögel spät ziehen, bleibt es lange mild.
Ziehen die Vögel spät, der Winter sich verspät'.
„Die Kraniche sind noch da – ziehen die Vögel spät, der Winter sich verspät'.“
Ein milder Januar bringt kalten Frühling.
Januar warm, dass Gott erbarm.
„Zwölf Grad im Januar: Januar warm, dass Gott erbarm.“
Ein schneereicher Winter schützt die Saat.
Schnee ist des Bauern Pelz.
„Der Frost kommt, aber es liegt Schnee: Schnee ist des Bauern Pelz.“
Der 25. Januar sagt das ganze Jahr voraus.
Pauli Bekehr, der Winter kehrt um.
„Ab Ende Januar wird es milder: Pauli Bekehr, der Winter kehrt um.“
Was du als Nächstes lernst
Damit sind die Bauernregeln durch — und mit ihnen die Sprichwörter. Für Wendungen, die man in den eigenen Satz einbaut, geht es zu den Redewendungen.
