Mit Tieren
Die deutsche Sprache steckt voller Tiere, sobald es lustig wird: ein blindes Huhn, ein Hase im Pfeffer, ein steppender Bär. Das ist kein Zufall — Tierbilder sind konkret, jeder hat sie vor Augen, und genau deshalb bleiben sie hängen. Dieses Set sammelt die zwölf, die dir im Alltag am häufigsten begegnen, vom Spatz in der Hand bis zum Fisch, der vom Kopf her stinkt.
Dieses Set kostenlos üben — ganz ohne Konto. Lädt 12 Karteikarten in den Learner. Im Learner läuft es wie hier: erst die Wendung, dann die Bedeutung.
Im kostenlosen Learner übenSo lernst du dieses Set
Stell dir zu jeder Karte das Bild wirklich vor, bevor du die Bedeutung abrufst — das Tier ist der Haken, an dem der Satz hängt. Und sprich den Beispielsatz mit: Diese Sprichwörter wirken nur beiläufig gesagt, nicht abgelesen.
Alle 12 Karteikarten
Frage und Antwort tauschenJemand hat mit wenig Können rein zufällig Erfolg gehabt.
Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.
„Er trifft aus dreißig Metern ins Tor – auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.“
Bedeutung, Herkunft und mehr Beispiele →Man hast endlich den wahren Kern des Problems gefunden.
Da liegt der Hase im Pfeffer.
„Zwei Posten stehen doppelt in der Rechnung – da liegt der Hase im Pfeffer.“
Bedeutung, Herkunft und mehr Beispiele →Irgendwo ist richtig viel los.
Da steppt der Bär.
„Komm nach zehn vorbei, dann steppt der Bär.“
Auch kleine Beträge summieren sich mit der Zeit.
Kleinvieh macht auch Mist.
„Fünf Euro die Woche klingt nach nichts, aber Kleinvieh macht auch Mist.“
Man nimmst lieber das sichere Kleine als das unsichere Große.
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
„Ich nehme das feste Angebot – lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.“
Wer zu spät kommt, trägt die Nachteile.
Den Letzten beißen die Hunde.
„Wer die Übergabe verschläft, macht die Nacharbeit – den Letzten beißen die Hunde.“
Jemand hat etwas gekauft, ohne es vorher zu prüfen.
Er hat die Katze im Sack gekauft.
„Ohne Probefahrt gekauft? Da hast du die Katze im Sack gekauft.“
Jemand tut freundlich, meint es aber nicht gut.
Das ist ein Wolf im Schafspelz.
„Der Vertrag klingt großzügig, ist aber ein Wolf im Schafspelz.“
Jemand fällt trotz guter Vorsätze in alte Gewohnheiten zurück.
Die Katze lässt das Mausen nicht.
„Er wollte sich raushalten und redet schon wieder mit – die Katze lässt das Mausen nicht.“
Wer laut droht, tut meistens nichts.
Hunde, die bellen, beißen nicht.
„Lass ihn schimpfen: Hunde, die bellen, beißen nicht.“
Man sollte ein heikles Thema lieber ruhen lassen.
Man soll schlafende Hunde nicht wecken.
„Frag lieber nicht nach der alten Abrechnung – man soll schlafende Hunde nicht wecken.“
Die Probleme fangen ganz oben an.
Der Fisch stinkt vom Kopf her.
„Das Chaos kommt nicht vom Team – der Fisch stinkt vom Kopf her.“
Was du als Nächstes lernst
Weiter mit „Ausrufe des Staunens“ — dieselbe Bildsprache, aber als ganzer Ausruf statt als Beobachtung.
Weiter zu Level 2: Ausrufe des Staunens →