Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Der schöne Schein trügt.

Was es bedeutet

Nicht alles, was auf den ersten Blick beeindruckt, ist auch wirklich wertvoll — der schöne Schein trügt oft. Der Satz mahnt zu Skepsis gegenüber Äußerlichkeiten und verlockenden Angeboten.

Woher es kommt

Der Gedanke ist im mittelalterlichen Latein als „non omne quod nitet aurum est“ belegt und wurde unter anderem von Shakespeare aufgegriffen. Das Bild spielt darauf an, dass viele Metalle glänzen, ohne wertvoll zu sein.

Beispielsätze

  • „Die Firma sieht von außen beeindruckend aus, aber es ist nicht alles Gold, was glänzt.“
  • „Das Angebot klang traumhaft — es ist nicht alles Gold, was glänzt.“
  • „Sein Lebenslauf glänzt, doch es ist nicht alles Gold, was glänzt.“

Wann es passt — und wann nicht

Gut, um zur Vorsicht zu raten, ohne konkret jemanden zu beschuldigen. Über eine bestimmte Person gesagt, wirkt der Satz schnell wie eine Unterstellung.

Ähnliche Wendungen

  • Der Schein trügt.
  • Außen hui, innen pfui.

Diese Wendung gehört zum Set „Mit Spott und Selbstironie“. Lerne sie zusammen mit den übrigen Karten kostenlos.

Zum ganzen Set