Sommer
Die Sommerregeln drehen sich um Hitze, Gewitter und Ernte. Der Siebenschläfertag am 27. Juni ist die berühmteste von allen und die einzige, für die es tatsächlich eine meteorologische Erklärung gibt: Die Großwetterlage über Europa stabilisiert sich um diese Zeit oft für Wochen.
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Achte darauf, welche Regeln eine Prognose stellen und welche nur eine Beobachtung festhalten. Das ist der Unterschied zwischen „Abendrot, Schönwetterbot'“ und einer reinen Erntebilanz.
Alle 12 Karteikarten
Frage und Antwort tauschenRegen am 27. Juni bedeutet sieben nasse Wochen.
Regnet's am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.
„Am 27. Juni goss es – regnet's am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.“
Ein heißer Juli verspricht guten Wein.
Juli heiß, dem Winzer Schweiß und Preis.
„Diese Hitze freut die Winzer: Juli heiß, dem Winzer Schweiß und Preis.“
Gewitter im Juni sind gut fürs Getreide.
Junigewitter bringen dem Bauern Segen.
„Es hat kräftig gedonnert – Junigewitter bringen dem Bauern Segen.“
Ein trockener August lässt den Wein gut werden.
Wie der August, so der nächste Februar.
„Der August war trocken und mild: Wie der August, so der nächste Februar.“
Nach dem 10. August wird es merklich kühler.
Nach Laurentius kühlt die Nacht, hat der Sommer ausgelacht.
„Ab Mitte August braucht man abends die Jacke – nach Laurentius kühlt die Nacht.“
Um den 24. Juni entscheidet sich der Sommer.
Wie's Wetter am Johannistag, so der ganze Sommer werden mag.
„Am 24. Juni schien die Sonne: Wie's Wetter am Johannistag, so der ganze Sommer werden mag.“
Ein nasser Juni verdirbt die Heuernte.
Junitau bringt der Wiese Heu.
„Etwas Feuchte schadet nicht: Junitau bringt der Wiese Heu.“
Der Sommer zeigt sich erst im Juli richtig.
Was der Juli nicht kocht, lässt der August ungebraten.
„Ohne Hitze im Juli wird das nichts mehr: Was der Juli nicht kocht, lässt der August ungebraten.“
Frühe Schwalben kündigen einen langen Sommer an.
Fliegen die Schwalben hoch, wird das Wetter gut.
„Sie kreisen ganz oben – fliegen die Schwalben hoch, wird das Wetter gut.“
Ein kühler Sommer bringt einen milden Winter.
Auf einen kühlen Sommer folgt ein milder Winter.
„Der Sommer war frisch: Auf einen kühlen Sommer folgt ein milder Winter.“
Abendrot verspricht gutes Wetter.
Abendrot, Schönwetterbot'.
„Der Himmel glüht: Abendrot, Schönwetterbot'.“
Morgenrot warnt vor Regen.
Morgenrot mit Regen droht.
„Der Himmel war früh rot – Morgenrot mit Regen droht.“
Was du als Nächstes lernst
Zum Abschluss die Regeln für Herbst und Winter.
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