Bekannte Zitate und Prüfungswissen
Diese 10 Fragen sammeln die Zitate und Fakten, die in Klausuren am häufigsten abgefragt werden.
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Lerne zu jedem Zitat nicht nur den Wortlaut, sondern auch, WER es sagt und in welcher Situation – das ist meist die eigentliche Prüfungsfrage.
Alle 10 Karteikarten
Welches berühmte Zitat beschreibt Fausts inneren Zwiespalt?
„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.“
Faust beschreibt damit den Konflikt zwischen seinem irdischen und seinem geistigen Streben.
Welches Zitat spricht Mephisto zum Schüler über Theorie und Leben?
„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.“
Mephisto rät dem Schüler ironisch, sich nicht zu sehr auf abstraktes Wissen zu verlassen.
Mit welchem Satz beschreibt Gott im „Prolog im Himmel“ das menschliche Streben?
Sinngemäß: „Es irrt der Mensch, so lang er strebt.“
Ein zentraler Satz für das Thema Streben und Erkenntnis.
Wie lautet die berühmte „Gretchenfrage“ wörtlich?
„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“
Der Ausdruck „Gretchenfrage“ ist seither ein feststehender Begriff für eine unbequeme Kernfrage.
Welche Formulierung nutzt Faust, um der Gretchenfrage auszuweichen?
Sinngemäß: „Gefühl ist alles, Name ist Schall und Rauch.“
Er stellt Gefühl über ein festes religiöses Bekenntnis.
Was ist die Bedingung, unter der Faust seine Seele an Mephisto verliert (in seinen eigenen Worten)?
Sinngemäß, wenn er zum Augenblick sagt: „Verweile doch, du bist so schön!“
Dieser Satz markiert den Moment vollkommener Zufriedenheit, den die Wette als Bedingung festlegt.
Warum wird Faust I häufig in Abiturprüfungen behandelt?
Weil es als zentrales Werk der deutschen Klassik gilt und existenzielle Fragen exemplarisch verhandelt.
Es steht in nahezu jedem Bundesland auf der Liste möglicher Pflichtlektüren.
Welche zwei Fachbegriffe fasst man oft unter „Faust-Wette“ zusammen?
Die Himmels-Wette (Gott–Mephisto) und die Erden-Wette (Faust–Mephisto).
Beide Wetten laufen parallel und bedingen sich.
In welchem Versmaß ist ein Großteil von Faust I verfasst?
Im Knittelvers, einem vierhebigen Vers mit wechselnder Silbenzahl.
Diese Form erinnert bewusst an die Literatur des 16. Jahrhunderts (etwa Hans Sachs).
Was sollte man in einer Klausur zu Faust I NICHT tun?
Faust I und Faust II inhaltlich vermischen, ohne die Unterschiede zu kennen.
Faust II ist deutlich abstrakter und wird seltener in der Schule gelesen.
Was du als Nächstes lernst
Damit ist Faust vollständig abgedeckt. Wirf auch einen Blick auf Woyzeck – ein ganz anderer Blick auf die deutsche Klassik.
