Wer A sagt, muss auch B sagen.
Wer etwas anfängt, muss es auch zu Ende bringen.
Was es bedeutet
Wer den ersten Schritt tut, muss auch die weiteren gehen — eine begonnene Sache oder eine getroffene Entscheidung zieht Folgen nach sich, denen man sich nicht entziehen kann. Der Satz erinnert an die Konsequenz einer Zusage und wird oft gebraucht, wenn jemand die unangenehme zweite Hälfte scheut. Der Satz zielt auf die Folgerichtigkeit, nicht auf einen Zwang von außen: Wer den ersten Schritt freiwillig geht, kann die daraus folgenden nicht guten Gewissens verweigern.
Beispielsätze
- „Wer den Verein gründet, muss auch die Sitzungen leiten – wer A sagt, muss auch B sagen.“
- „Sie hat zugesagt, also kommt sie auch: Wer A sagt, muss auch B sagen.“
- „Wenn wir das Projekt starten, tragen wir es zu Ende. Wer A sagt, muss auch B sagen.“
- „Du wolltest das größere Büro, dann übernimm auch die zusätzlichen Termine — wer A sagt, muss auch B sagen.“
Wann es passt — und wann nicht
Gut, um an eine eingegangene Verpflichtung zu erinnern. Als Druckmittel eingesetzt, kann der Satz wie eine Falle wirken — dann sachlich bleiben.
Ähnliche Wendungen
- Mitgegangen, mitgefangen.
- Wer den Pfennig nicht ehrt…
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